Eine biographische Geschichte eines Friedensstifters in starken Schwarzweiß-Bildern  

Die Graphic Novel „Ghetto Brother“ erzählt die wahre Geschichte von Benjamin Melendez, einem vergessenen Akteur der urbanen Stadtgeschichte New Yorks. Autor und Fotograf Julian Voloj und Zeichnerin Claudia Ahlering haben eine Graphic Novel geschaffen, die Street-Culture lebendig werden lässt und den Leser in jüdische Lebenswelten in New York eintauchen lässt.

Anfang der 70er Jahre ist das Leben in der Bronx geprägt von heruntergekommenen Mietshäusern, Drogen und Kriminalität. Um zu überleben, schließen sich viele junge Bewohner Gangs an. Die größte Gang mit annähernd 2000 Mitgliedern sind die Ghetto Brothers, angeführt von Benjamin Melendez, einem Sohn jüdischer Einwanderer aus Puerto Rico. Melendez wurde 1971 in das Licht der Öffentlichkeit gerückt, als er ein vielbeachtetes Friedensabkommen zwischen den New Yorker Jugendgangs initiierte. Statt durch Bandenkriege machte die Bronx nun durch Musik, DJs und die Graffiti-Szene von sich reden. In dieser Aufbruchsstimmung begab sich Benjamin Melendez auf eine andere Reise: der Suche nach seinen jüdischen Wurzeln.

Illustratorin Claudia Ahlering studierte Illustration und Malerei und bewegt sich zwischen den Medien Malerei, Illustration, Comic und freier Zeichnung. Sie ist Preisträgerin des Hamburger Elysée-Preises für gegenständliche Malerei. Mit „Ghetto Brother“ erscheint nun ihre erste Graphic Novel, nach einem Szenario von Julian Voloj.

avant-verlag
ISBN: 978-3-945034-19-4
128 Seiten, Softcover, Schwarzweiß: 19,95 Euro